E-Payment

Die E-Government Strategie der Verwaltung sieht eine Öffnung der Verfahren und eine weitgehend automatisierbare Abwicklung vor. Das schließt notwendige Bezahlvorgänge im Rahmen von Applikationen bzw. Verfahren mit ein. Konkret bedeutet das, dass Applikationen offen für alle bestehenden, aber auch für alle zukünftigen am Markt vorhandenen Bezahlsysteme sein sollen. Der mögliche Bogen von Bezahlsystemen reicht dabei von der Bareinzahlung bei der Amtskassa, über Überweisungen und Kreditkarten bis zu m-Commerce, der Bezahlung mit Mobiltelefonen, um nur einige Beispiele zu nennen.

 

Aus dieser Forderung der Offenheit leitet sich unmittelbar die Unabhängigkeit der einzelnen Applikation von der konkreten Abwicklung der Bezahlung ab. Die Art und Weise der Bezahlung hat für die Applikation transparent zu sein. Dies wird dadurch erreicht, dass eine offene Schnittstelle zwischen Applikation und Bezahlsystem (bzw. einer zwischengelagerten Clearing-Stelle) eingeführt und definiert wird.

 

Bei dieser Schnittstelle ist einerseits zwischen dem Protokoll und andererseits der transportierten Information zu unterscheiden.

 

Unbeeinflusst von dieser Spezifikation bleiben die Vorgänge im Back-Office, d.h. der Buchhaltung und ihren Prozessen die auf dem Retour-Datenträger aufbauen (welcher die tatsächlichen Kontobewegungen enthält).


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