Betreff: Lebenssituationen e-government; Stellungnahme Oesterr. Gemeindebund
 
-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: Martin Huber [mailto:m.huber.sbg-gem-verband@salzburg.at]
Gesendet: Montag, 23. Februar 2004 11:13
An: Angerer Christine
Cc: Oesterr. Gemeindebund
Betreff: Lebenssituationen e-government

 
Zum Katalog der Lebenssituationen darf ich folgendes anmerken:
 
1. Grundsätzlich ist es positiv, wenn die Darstellung der Verwaltungsleistungen im Internet transparenter als bisher strukturiert erfolgt und der Bürger nicht vorweg die jeweiligen behördlichen Zuständigkeiten kennen muss, bevor er die richtige Ansprechstelle findet. Die Definition von Lebenssituationen für eine Vernetzung von Verfahrenssituationen als ein mögliches Instrumentarium ist dazu sicherlich zweckmäßig. Wichtig ist aber immer noch, dass ihm bewusst ist, wer die für die Erledigung verantwortliche Gebietskörperschaft/Stelle ist, damit es zu keiner "Vernebelung" der Zuständigkeiten kommt.
 
2. Bei den Lebenssituationen stellt sich die Frage, wo die An/Abmeldung erfasst wird - der Begriff "Umzug" (wenn diese Aufgabe/Angelegenheit dort subsummiert werden soll, was mir nicht ersichtlich ist) erscheint mit dabei nicht unbedingt aussagekräftig genug; selbiges gilt auch für den Bereich Wasser/Abwasser (hier spannt sich der Bogen vom Kanalanschluss über den Einbau des Wasserzählers bis zu den Wasser/Abwassergebühren) - unter "Umweltbelastung" wird dieser Bereich schwer zu vermuten sein; auch geht es bei den Aufgaben im Umweltbereich nicht immer nur um den "negativ" besetzten Begriff der Umweltbelastung, sondern auch der richtigen Entsorgung, der Abfallvermeidung, Umgang mit Altstoffen etc.
 
mit freundlichen Grüßen
Dr. Martin Huber